1. Aspekt der Achtsamkeit im Yoga: Wohlwollen

2. Mai 2013

Du praktizierst Yoga, um dir selbst etwas Gutes zu tun. Damit sich die positiven Wirkungen von Yoga entfalten können, ist es wichtig, eine freundliche, liebevolle Haltung dir selbst gegenüber zu kultivieren. Nimm wahr, wenn in deinem Geist Selbstabwertungen oder Selbstbeschuldigungen auftauchen. Schau hinter die Verhaltensweisen, die du vielleicht nicht gutheißt: Dahinter steckst du, ein Mensch, der genau so viel wert ist wie jeder andere auch. Du bist es wert, gut zu dir zu sein! Starte jede Yoga-Praxis damit, dir diese innere Haltung zu vergegenwärtigen: “Ich gehe beim Üben wohlwollend mit mir um.” Halte inne und nimm bewusst wahr, wie sich diese Haltung in deinem Körper anfühlt. Wiederhole diese Übung so oft, bis dir die freundliche Haltung dir selbst gegenüber zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Im Yoga als Achtsamkeits-Praxis drückst du diese innere Haltung dir gegenüber auch darin aus, dass du dir beim Üben deiner momentanen Verfassung bewusst wirst und sie berücksichtigst. Du übst MIT deiner Müdigkeit, nicht GEGEN sie! Du nimmst schmerzende Körperteile wahr und gehst behutsam mit ihnen um. So übst du einen liebevollen Umgang mit dir und deinem Körper ein.

von Isabella Welsch